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Beitrag von Sven Schwager offline am Do, 11.12.2014
Fußball in Europa
   
Die Titelchancen von Gladbach und Wolfsburg

Sexy war die Europa League noch nie. Während beim großen Bruder Champions League schillernde Namen wie Real Madrid und Manchester United locken, treibt es die Clubs aus der EL auf Rumpelplätze in der Ost Ukraine und in kalte skandinavische Stadien. Nichts desto trotz gab es eine Zeit, in der man als deutscher Fan gerne Donnerstagabends die Flimmerkiste eingeschaltet hat und es spannende Spiele von Schalke, Hamburg, Bremen und Leverkusen zu bestaunen gab. Stets schaffte es einer der heimischen Vertreter ins Halbfinale und der Höhepunkt, das dramatische Deutsch-Deutsche Duell zwischen Hamburg und Bremen 2009, fesselte die gesamte Republik.
Doch seit einigen Spielzeiten müssen die Fans auf großes Europa League Spektakel verzichten. Während Bayern und Dortmund in der Champions League für Furore sorgen, die Weltmeisterschaft gewonnen wurde und der Deutsche Fußball Land auf Land ab gelobt wird, herrscht in der EL Tristesse. Seit vier Jahren gab es keinen deutschen Halbfinalisten mehr und letzte Saison war für die Bundesligamannschaften sogar schon im 1/16-Finale Schluss. Doch damit könnte ab diesem Jahr Schluss sein, denn Gladbach und Wolfsburg machen als Vertreter der Bundesliga einen starken Eindruck.

Etablierte Teams und keine Eintagsfliegen

Das Deutsche Fußball Oberhaus ist eine äußerst umkämpfte und ausgeglichene Liga. Es ähnelt sich kein Abschlussklassement dem anderen und der letztjährige Fast-Absteiger kann plötzlich auf einem internationalen Rang stehen. So spielten mit dem SC Freiburg, Frankfurt und Stuttgart Mannschaften in der Europa League, die sich zwar durch eine starke Vorsaison für den internationalen Wettbewerb qualifizierten, in der Folgespielzeit jedoch bedingt durch Abgänge und Formschwankungen selten an ähnliche Leistungen anknüpfen konnten.
Wolfsburg und Gladbach sind hingegen Finanzstarke, etablierte Clubs, welche über längere Zeit zu soliden Vereinen herangewachsen sind. Während ihre Vorgänger die Europa League als Abenteuer sahen, darf man von den Wölfen und der Borussia durchaus Titelambitionen erwarten. Zumindest sprechen die konstant guten Leistungen aus der Bundesliga eine klare Botschaft und auch in der EL blitze bereits mehrfach das können der beiden Teams auf.

Hunger auf den Triumpf

Zudem ist bei beiden Mannschaften ein Glaube an die eigene Stärke und ein Verlangen nach dem Titel zu spüren. Dies liegt vor allem daran, dass beide Kader mit erfolgshungrigen Spielern gespickt sind. Gerade der aktuelle Wolfsburger Star Kevin De Bruyne ist ein Inbild des neuen Sieger Gens und selbst gegen unscheinbare Gegner wie Krasnador tritt er hochmotiviert auf. Denselben Eindruck versprüht auch der Gladbacher Max Kruse, der das internationale Parkett auch nutzen möchte, um sich für höhere Aufgaben bei Jogi Löw zu empfehlen.
Diese beiden Einzelbeispiele verdeutlichen den Unterschied zu Teams wie Frankfurt oder Stuttgart. Der eigene Anspruch ist ein anderer. So sind die beiden diesjährigen EL-Starter längst über den Status eines Sensationteams hinaus und gelten im Wettbewerb zu Recht als Mitfavoriten. Das man da vom Titel träumt ist nur selbstverständlich.

Was ist konkret drin?

Nun zur wirklich entscheidenden Frage: wie weit kann die Reise für Gladbach und Wolfsburg dieses Jahr gehen? Trotz der wirklich starken Form der beiden deutschen Mannschaften wäre ein Weg bis ins Finale sehr steinig. So schätzen die Sportwetten Buchmacher mit Tottenham, Inter Mailand und dem FC Sevilla einige Teams stärker ein, als die deutschen Vertreter. Und auch die Champions League spült einige hochkarätige Drittplatzierten wie Liverpool  in den Wettbewerb. Doch gerade die couragierten Leistungen  beiden Teams gegen das internationale Schwergewicht Bayern München (Gladbach 0:0, Wolfsburg 1:2) zeigen, dass man es auch mit großen Teams aufnehmen kann. Zumindest die Fohlen Elf lieferte zudem gegen den stärksten Gruppengegner Villareal zwei sehr ansehnliche Spiele und bewies auch in Drucksituationen Stehvermögen.
Grundsätzlich sollten beide Teams allemal den Anspruch haben, in der Europa League mindestens unter die besten 8 Teams zu kommen. Natürlich spielt stets das Glück eine Rolle, doch mit den bisherigen Leistungen wäre dies kein vermessenes Ziel. Abgesehen davon ist keine andere Mannschaft im Wettbewerb so stark einzuschätzen, als dass Gladbach und Wolfsburg aussichtslos wären. Gegen jeden Gegner ist etwas drin und nicht selten täuschen große Namen wie Inter Mailand darüber hinweg, dass die vermeintlich schwersten Gegner auch ihre besten Zeiten hinter sich haben.

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