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Als Augsburg 2011 den Sprung in die Bundesliga schaffte, galten sie für viele als Abstiegskandidat Nr 1. Doch am Ende gelang den Fuggerstädtern denkbar knapp der Klassenerhalt. Nachdem Erfolgstrainer Luhukay den Club verließ übernahm der junge Markus Weinzierl das Zepter in der Römerstadt. Im Zuge einer denkbar miserablen Hinrunde mit lediglich 9 Punkten galt Augsburg erneut als erster Abstiegskandidat und eine Trainerentlassung in der Winterpause als logische Konsequenz. Doch Weinzierl und sein FCA zeigten es erneut den Kritikern und hielten zum zweiten Mal in Folge die Klasse unerwartet. In der Spielzeit 13/14 war die Fuggerstadt nun endgültig auf den Zetteln aller Sportjournalisten angelangt. Dies lag auch daran, dass man richtig schönen Fußball zeigte und u.a. der FC Bayern geschlagen wurde. Die Weinzierltruppe war eine der Sensationen der Saison.
Das Problem, wenn kleine Teams in der Bundesliga zu Sensationen werden ist jedoch, dass durch Formschwankungen, Abgängen und eine veränderte Wahrnehmung die Top Leistung aus der Vorsaison selten wiederholt werden kann. Doch wer dieses Jahr einen Blick auf aufs Klassement wirft, wird merken, dass der FCA erneut in der oberen Tabellenhälfte zu finden ist und sogar einen internationalen Platz belegt. Der Grund: Augsburg ist kein kleines Team mehr.

Den Sprung von der Außenseiter- zur Favoritenrolle geschafft

Die meisten Sensationen wie von Freiburg in der Saison 12/13 fußen auf zwei Säulen: Gutem Konterspiel und einer Unterschätzung vom Rest der Liga. Mit eben diesen Waffen gelang es auch dem FCA in der letzten Saison für einige Überraschungen zu sorgen. Durch die Erfahrung stellen sich die anderen Vereine jedoch darauf ein, nehmen den Gegner ernster und entwickeln spezielle Taktiken. Das Problem der One Hit Wonder  ist, dass sie in der Folge oft nicht damit zurechtkommen, selbst das Spiel führen zu müssen, anstatt aus einer sicheren Defensive heraus einen anstürmenden Gegner auskontern zu können.
Bei den Fuggerstädtern blieb dieser Effekt offensichtlich aus, denn dort hat man das Siegen nicht verlernt. Der Dank dafür muss an Trainer Martin Weinzierl gehen, denn ihm gelange es aus einem „kleinen“ Team eine souveräne Favoriten Mannschaft zu formen. Dies war möglich,  indem man intensiv an der taktischen Variabilität arbeitete. So wurde versucht, im Spiel gegen Köln zunächst sehr defensiv zu stehen um keinen Raum für die Konter der Domstädter zu geben, was ziemlich in die Hose ging. In der zweiten Hälfte wurde das System hin zu mehr Kontrolle umgestellt, man errang 70% Ballbesitz und drehte folgerichtig die Partie. Augsburg ist sowohl in der Lage das Spiel selbst zu gestalten, als auch den Gegner kommen zu lassen. Eine Fähigkeit, die gestandene Teams auszeichnet.

Abgänge souverän weggesteckt

Ein weiteres Problem, welches gerade finanziell schwache Teams betrifft ist, dass die besten Spieler nach guten Leistungen gerne weggekauft werden. Auch beim FCA zog es mit Andre Hahn und Mathias Ostrzolek zwei Leistungsträger zu anderen Vereinen. Doch seine Stärke zog die Mannschaft um Kapitän Paul Verhaegh nie aus Einzelspielern, sondern stets aus dem Kollektiv. Dies merkt man auch in der aktuellen Saison. So sucht man einen Top Scorer im Kader vergeblich, denn die Treffer verteilen sich sehr gleichmäßig auf die Spieler. Obendrein gelang es Geschäftsführer Stefan Reuter mit Abdul Rahman Baba und Nikola Djurcjic das Team punktuell zu verstärken.

Ausgeglichenheit zwischen Abwehr und Angriff

Spitzenmannschaften zeichnen sich durch ein harmonisches Mannschaftsgefüge aus, bei denen Angriff und Abwehr hervorragend verzahnt sind, denn nur so ist ein schnelles Umschaltspiel möglich. Die Statistiken sprechen dabei für die Fuggerstädter eine klare Sprache. Mit der besten Zweikampfquote der Liga (56%) und der höchsten Großchancenverwertung (67%) weist der FCA in Offensive und Defensive Top Werte auf. Zudem waren bislang bereits 11 Verteidiger direkt an Treffern Beteiligt. Ein Wert, der nur vom Vfl Wolfsburg übertroffen wird. Diese Statistiken untermauern das gute Gleichgewicht bei den Augsburgern.
Fazit
Ob man die alte Römerstadt nun zu den Favoriten für die internationalen Plätze zählen muss, bleibt dahin gestellt. Klar ist jedoch, dass man bei den arrivierten Teams in der Liga angekommen ist und in einem Atemzug mit Schalke, Gladbach und Wolfsburg genannt werden kann. Auch an den Quoten der Buchmacher, wie denen von Sportwetten Anbieter Mybet ist dieser Aufwärtstrend nicht vorbei gegangen. Hohe Außenseiter Kurse bekommen die Augsburger bestenfalls noch gegen Bayern München.
Auch wenn nicht vergessen werden darf, dass es erst die vierte Bundesliga Saison ist, kann bei Markus Weinzierl und seiner Mannschaft von einem vielversprechenden Projekt gesprochen werden. Konstanz, Bewährung und Bescheidenheit lassen die Fuggerstädter dabei jetzt schon wie eine große Mannschaft dastehen.

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